Die VHS sucht Pädagogen für Integrationskurse mit Flüchtlingen (*Anm. durch P. Greeven)

ib – Die Volkshochschule Bonn sucht ab sofort Menschen aus pädagogischen Berufen, die gerne in Deutschkursen für Flüchtlinge* arbeiten möchten. Die Bundesagentur für Arbeit stellt finanzielle Mittel für achtwöchige Einstiegskurse zur Verfügung. Kursstart ist voraussichtlich Anfang November.

„Das Programm ist auf maximal vier Monate begrenzt und wendet sich an Menschen, die aus Ländern mit guter Bleibeperspektive* kommen“, erläutert VHS-Direktorin Dr. Ingrid Schöll. Für die Kurse werden Personen mit pädagogischer Erfahrung gesucht, gerne auch solche, die nicht mehr im aktiven Berufsleben stehen, und die ihr Wissen an die Neuankömmlinge weitergeben möchten. Die ersten Kurse beginnen in den nächsten Wochen und dauern bis kurz vor Weihnachten. Das gesamte Programm endet Ende Februar. In den Kursen sollen sprachliche und landeskundliche Grundkenntnisse vermittelt werden. Sie richten sich an Flüchtlinge*, die die deutsche Alltagssprache kennenlernen möchten.

Angela Büren und Claudia Rodemann, die Fachbereichsleiterinnen für Deutsch und Integration, zu den Kursinhalten: „Im Vordergrund steht die Vermittlung von Kenntnissen aus den Themenfeldern soziale Kontakte, Orientierung vor Ort, Gesundheit, Arbeit, Alltag, Einkaufen, Wohnen und Kindergarten/Schule.“ Der tägliche Unterricht soll etwa vier Stunden umfassen. Weitere Informationen gibt es unter diesen Kontaktdaten: Angela.bueren@bonn.de, Telefon 0228 – 77 56 46 und Claudia.rodemann@bonn.de, Telefon 0228 – 77 52 17.

* Anm. Patrik Greeven: Auch wenn in dieser Mitteilung von „Flüchtlingen“ die Rede ist, sind Asylbewerber gemeint. Laut statistischem Bundesamt wurden in den letzten Jahren bundesweit etwa 98% der eingereichten Asylanträge als rechtlich unbegründet abgelehnt. Nähere Informationen über die Zahlen finden Sie bei Bedarf auf den Seiten Statistisches Bundesamt.
Neben den teils rechtswidrig –
Verordnung (EG) Nr. 343/2003 (Dublin II)anerkannten Asylbewerbern gibt es eine vorübergehende Bleibeperspektive nach Genfer Konvention oder aus humanitären Gründen. Sowohl für Asylanten als auch für nach GK anerkannte „Flüchtlinge“ gilt ein i.d.R. ein auf 3 Jahre befristetes Bleiberecht. Dieses entfällt jedoch, wenn die Gründe für das Asyl oder die „Flucht“ (Bürgerkrieg etc) entfallen.
Das dennoch kaum jemand – auch nach Wegfall der Gründe – die BRD verlassen muß, liegt zum Teil an den großzügig ausgesprochenen Duldungen ausreisepflichtiger Personen und gesetzeswidrige, massive Blockaden angeordneter Abschiebungen durch linksextreme und paradoxer Weise staatlich subventionierte Vereinigungen.

Das sollte Sie allerdings NICHT davon abhalten, sich für diese ehrenamtliche Tätigkeit bei der VHS (Volkshochschulen sind i.d.R. durch Steuergelder/Spenden subventionierte/finanzierte gemeinnützige Vereine) zu bewerben.

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