Internationale Jugendkonferenz auf dem Venusberg

ib Bonn – „In welcher Welt wollen wir leben?“ Dieser Frage gehen Jugendliche bei einer einwöchigen Konferenz nach, die die Don Bosco Mission Bonn vom 19. bis 26. Januar in der Bundesstadt veranstaltet. Gemeinsam werden die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt dabei ihre Zukunftsvisionen vorstellen und darüber diskutieren, welchen Beitrag junge Menschen – über alle Landesgrenzen hinweg – dazu leisten können.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen unter anderem aus Ägypten, Afghanistan, Guinea, Niger, Montenegro, Italien, Palästina und Österreich. Der 24-jährige Aboubacar etwa stammt aus Niger und lebt jetzt als Flüchtling in Italien. Elias und Maurits waren Volunteers in Indien und bereiten andere junge Menschen auf ihren Auslandseinsatz vor. Elisa engagiert sich für Flüchtlinge in Rom. Der 17-jährige Maciej arbeitet seit vielen Jahren mit körperlich und geistig behinderten Kindern in einer Don-Bosco-Einrichtung in Krakau. Was verbindet diese jungen Menschen? Welche Rolle spielt für sie Don Bosco? Was erhoffen sie sich von der Zukunft?

Zum Abschluss der Konferenz ist am Freitag, 23. Januar, eine große Aktion in der Bonner Innenstadt geplant. Zudem werden Vertreter der Jugendkonferenz am Samstag, 24. Januar, auf dem Don-Bosco-Forum im Hauptgebäude der Universität Bonn mit Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller und dem Generalökonom der Salesianer Don Boscos, Jean Paul Muller, über eine stärkere Partizipation von jungen Menschen in Politik und Gesellschaft diskutieren.

Die Don Bosco Mission in Bonn koordiniert und unterstützt die internationalen Projekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche der Salesianer Don Boscos. Die zweitgrößte Ordensgemeinschaft der Welt ist in rund 600 Projekten in mehr als 130 Ländern tätig. Einen Schwerpunkt der Arbeit bilden Straßenkinder.

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