Stadt sieht keine Versäumnisse in Sachen Flüchtlingsparty

ib – Es gibt keinen Anlass, Bonns Integrationsbeauftragter Coletta Manemann falsches Verhalten im Zusammenhang mit den Vorkommnissen bei der privaten Refugee Welcome Party vom November vorzuwerfen. Das stellt die Stadt Bonn klar.

Oberbürgermeister Ashok Sridharan: „Frau Manemann macht eine hervorragende Arbeit, die ich nicht durch unsinnige Vorwürfe beschädigen lasse. Sie hat nachvollziehbar nicht erkennen können, welche Dimension die Vorkommnisse bei der Party angenommen haben.“

Frau Manemann hatte kurz vor Weihnachten von der privaten Veranstaltung auf einem angemieteten Schiff erfahren. „Das, was die Studierenden mir am Rande eines Gesprächs über andere Themen berichtet haben, ließ das Ausmaß, das jetzt beschrieben wird, in keiner Weise erkennen.“

„Grundsätzlich gilt“, so Sridharan, „dass jeder, der in Deutschland lebt oder sich auch nur vorübergehend hier aufhält, sich an die Rechtsordnung in unserem Land halten muss. Dabei kann es keine Ausnahmen oder Entschuldigungen geben. Wir tun alles, um den Flüchtlingen in Bonn Sicherheit zu vermitteln, auch wenn das nicht in jeder Minute und jeder Situation möglich sein wird. Ich warne aber dringend vor generellen Verdächtigungen, denn es gibt überall Menschen aller Art. Deshalb müssen wir aufmerksam sein und nötigenfalls auch deutlich reagieren. Wenn wir von Vorfällen erfahren, handeln wir.“

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