Zeit für die Wende

Auf dem Blog „Achse des Guten“ fand ich einen Artikel, den ich unbedingt auch hier unseren Vereinsmitgliedern zur Verfügung und zur Diskussion stellen möchte, da sich mittlerweile die Unterschiede zwischen durchgesetzter Politik und Stimmung bei den Wählern von Woche zu Woche selbst in den veröffentlichten Statistiken deutlicher herauskristallisieren.
Während neben „Rattenfängern“, „Mischpoke“, „Dunkeldeutschen“ und „Pack“ mittlerweile selbst Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker ein Ende der unkontrollierten Einwanderung fordern, jubeln (fast) sämtliche Medien über die staatlich verordnete Willkommenskultur und sind schockiert, wenn sich der allzugern totgeschwiegene Widerstand durch immer stärker werdenden Zulauf Gehör selbst im Ausland verschafft.

von Manfred Gillner (Gastkommentar auf Achse)

Erbärmliche Zeiten. Jede Woche ein neues unsinniges Spektakel, wichtigtuerische Krisenmanager, ohne die es die Krisen gar nicht gäbe, ein einziger großer Zirkus von Verrückten, 24 Stunden am Tag auf Sendung. Das Wichtige bleibt liegen, man könnte meinen, das Land verdiene seinen Wohlstand mit Problemen, die es sich selbst macht, um sie anschließend erfolglos zu bekämpfen. Dagegen waren die ersten Kohl-Kanzlerjahre ein Genuss. Es wurde nicht bei jedem Anlass eine neue Sau durchs Dorf getrieben, es gab nicht ständig Gesetzesänderungen, man durfte sich auf das, was geschrieben stand, verlassen. Man fühlte sich nicht als Gegenstand wahnwitziger Gesellschaftsexperimente, ausgedacht von Leuten, die offensichtlich unausgelastet oder vielleicht auch einfach nur übergeschnappt sind.

Helmut Kohl ließ das Land zur Ruhe kommen. Man konnte sich auf das Wesentliche und auf seine Arbeit konzentrieren, hatte Planungssicherheit und Vertrauen zum Staat. In den Bilanzen der kleinen Unternehmen ging es aufwärts. Der etwas besser verdienende, aber bei weitem nicht „reiche“ Angestellte konnte sich trotz hoher Zinsen eine Eigentumswohnung leisten. Die Zuversicht kehrte nach den unruhigen 68er-Zeiten, dem RAF-Terror und der Ölkrise zurück. Das Land blieb bescheiden, die Mächtigen in Bonn geerdet. Die politischen Debatten fanden im Bundestag statt und nicht in Talkshows. Die Dummen gaben noch nicht den Ton an.

So ist jedenfalls meine Erinnerung. Als mein Idol Helmut Schmidt im Jahr 1982 nach dem Misstrauensvotum und seiner Abwahl aufstand und zu Helmut Kohl ging, um ihm zu gratulieren, da hasste ich Kohl. Aber er hat mich danach überzeugt, es war eine gute Zeit mit ihm. Er hat Fehler gemacht (wer nicht), wie wir heute wissen, aber er hat nie gegen das eigene Volk gearbeitet.

Heute dagegen stehen wir am Beginn einer selbstgemachten Katastrophe. Da sind die seit vielen Jahren ungelösten großen Probleme wie die – mit oder ohne Zuwanderung – unbezahlbaren Renten- und Pensionslasten; die Altersarmut, die drastisch ansteigen wird, weil man den Menschen ihre finanzielle Altersplanung zerstört hat; das Gesundheitswesen, das kollabieren wird; das schleichende Wegbrechen des Mittelstands, der die meisten Arbeitsplätze stellt. Und wir sind einer Politikerkaste ausgeliefert, der man nicht über den Weg trauen kann, bei der sich Unfähigkeit mit Gerissenheit und Skrupellosigkeit mengt und die nur für sich selbst da ist und sich am liebsten um sich selbst dreht.

Angela Merkel fabriziert ständig neue Probleme, löst kein einziges vorhandenes und belädt die Menschen mit ihren fixen Ideen, die ihr im Kopf herumspuken. Auf dem Evangelischen Kirchentag 2011 in Dresden rief sie die „Neue Weltordnung“ aus. Die einfältige Menge spendete ihr begeistert Beifall, ohne zu begreifen, dass das für sie nichts Gutes bedeutete. Zuvor stellte sie auf der Konferenz „Falling Walls“ die Frage: „Sind Nationalstaaten bereit und fähig dazu, Kompetenzen an multilaterale Organisationen abzugeben, koste es, was es wolle?“ Das wird wohl niemand tun, der noch bei Trost ist.

Und vor einigen Tagen, immer noch nicht kuriert, befand sie angesichts der Flüchtlingskrise, dass die Globalisierung dazu da sei, sich die Lasten zu teilen. Dann gute Nacht Welt, denn das wird mit Armut für alle enden, und in der Folge mit Mord und Totschlag. Es ist die alte sozialistische Denke: Weiter als bis zum Wegnehmen und Verteilen reicht der Horizont einfach nicht, „Erwirtschaften“ ist ein Fremdwort. Kein Wunder, wenn man selbst auf der Verteilerliste steht und weiß, wie dreckig es einem ginge, wenn man auf selbst Erwirtschaftetes angewiesen wäre.

Wenn die Rechnung für die Euro“rettung“, die Energiewende und die Flüchtlinge unausweichlich kommt, wenn dazu noch die anderen Probleme endgültig vor der Tür stehen, die man seit Jahren vor sich her schiebt, dann knallt es. Die Geduld derjenigen, die abends müde und abgearbeitet heimkommen und den ganzen Spuk letztlich bezahlen und ausbaden müssen, neigt sich dem Ende zu. Wer meint, es seien nur Pegida- und AfD-Anhänger, die nicht mehr mitspielen wollen, der irrt gründlich.

Anstatt aber Druck aus dem Kessel zu nehmen und den Kritikern wenigstens zuzuhören, was vielen ja schon genügen würde, diffamiert man sie, bezeichnet sie, ohne in den Spiegel zu schauen, als das „hässliche Gesicht Deutschlands“ und schickt ihnen staatlich finanzierte „Gegendemonstranten“. Das Blog „ScienceFiles“ veröffentlichte vor kurzem die Antwort der thüringischen Landesregierung auf eine Anfrage der AfD. Daraus geht hervor, dass das Land mehr als 40.000 Euro ausgegeben hat, um vorwiegend linken Gruppierungen die Teilnahme an Gegendemonstrationen zu finanzieren.

Das ist keine auf Thüringen begrenzte Erscheinung und nicht die Ausnahme, sondern offenbar bereits die Regel. Der Staat finanziert Demonstrationen gegen die falsche Gesinnung. So weit sind wir 25 Jahre nach der Wiedervereinigung schon wieder gekommen. Es wird Zeit für eine Wende.

Quelle: Die Achse des Guten

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